Die talentfreie Gesellschaft - gebildet, aber unbrauchbar

20.11.2011 13:00:00 (Kommentare: 0)

Bildung braucht das Land! Talente suchen wir nicht.

Bildungsvolksbegehren Song
                                                             Der Bildungsvolksbegehren Song? Auch hier: Talent? Ist der Mann nun dafür, oder dagegen? Und für, oder gegen was?

Bildungsoffensive, Bildungsvolksbegehren, Bildungsbudgets, Bildung als "Waffe" gegen Arbeitslosigkeit, mehr Geld für Bildung, Bildung als Basis der Zukunft,...

 
Bildung, Bildung, Bildung - es gibt nichts wichtigeres. Oder doch? In Anbetracht der medialen Aufmerksamkeit und der Wortspenden - oder besser Worthülsen - aus allen Ecken und Enden und unserer Gesellschaft scheint es beschlossene Sache zu sein, dass wir alle Österreicher bilden müssen.
 
Schulsysteme müssen reformiert werden, Universitäten brauchen mehr Geld und Zugangsbeschränkungen, oder auch nicht und jeder scheint eine Meinung dazu zu haben. Diskutiert wird viel. Meiner Meinung nach aber völlig substanzlos.
 
Ideologien, die als solche weder heute mehr erkennbar sind, noch deren Inhalte kommuniziert, oder diskutiert werden trägt der Eine oder Andere wie ein Banner vor sich her.
 
Worum geht es eigentlich? Das frage ich mich tatsächlich. Wer will genau was und vor allem: was soll mit dem was der eine oder andere will genau erreicht oder verbessert werden?
 
Für mich kam das bis heute nicht klar heraus und so tue ich mir sehr schwer eine Meinung zum bisher - aus meiner Sicht - sehr allgemein gahaltenen Thema "Bildung" zu haben.
 
Ich verstehe auch nicht, was Bildung - und vor allem - warum Bildung - das Allheilmittel für unsere Gesellschaft sein soll und für unsere wirtschaftliche Zukunft, oder gar für den Erhalt von Wohlstand.
 
Je "bildungsferner" umso Kind, je gebildeter umso weniger Kind. Bedeutet: je mehr Bildung umso geringer das Bevölkerungswachstum. Wie es scheint.
 
Oder ist es eher: je wohlstand desto weniger Kind? Oder beides zusammen? Oder hat "weniger Kind" und geringeres Bevölkerungswachstum vielleicht sehr viel mit Familienrecht zu tun? Aber das ist wieder eine völlig andere Geschichte vor deren Hinergrund ein Sendungstitel wie "Selfman" eine völlig neue Bedeutung bekommen könnte.
 
Dass Bildung wichtig ist, darin sind wir uns ja alle einig. Dass Bildung ein Teil eines humanistischen Weltbildes ist - steht auch ausser Streit. Und dass Bildung in demokratischen Strukturen ein wichtiges Angebot sein muss  - sollte auch unbestritten sein.
 
Und da wäre für mich schon der erste wichtige Punkt: Bildung muss ein ANGEBOT zur Annahme für den Bürger sein, niemals eine Verpflichtung. Jedoch besteht die gesellschaftliche Verpflichtung für das Angebot und den Zugang zu Bildung zu sorgen.
 
Und der zweite Punkt: was Bildung ist und was nicht, ist eine sehr individuelle Definition.
 
Ich glaube wir verzetteln uns derzeit in der Behandlung dieses Themas. Ich glaube auch, das neue "TÜV" Tests wie die Pisa-Studie zwar ganz nette Versuche sind, irgend etwas zu evaluieren und zu bewerten, letztlich aber völlig unnötig.
 
Ein sehr lesenswerter Kommentar von Konrad Paul Liessmann wurde am 11.11.2011 im Standard.at veröffentlicht: "Die Irrtümer der Bildungspharisäer". Sicherlich polarisierend, jedenfalls eine erfrischende Sichtweise die da und dort auch ihre interessanten Denkanstöße in sich birgt.
 
Aber was braucht unsere Gesellschaft nun wirklich? Ist es tatsächlich ein Zugewinn für eine Gesellschaft im Idealfall 8 Millionen Bürger (oder mehr) zu haben, die auf Anhieb Friedrich Schillers "Die Glocke" rezitieren können? Ist es erstrebenswert, dass unsere Nationalelf zu jeder Zeit am Spielfeld "Die Bürgschaft" aufsagen könnte um vielleicht den gegnerischen Tormann beim Elfmeter literarisch zu beeindrucken?
 
Oder wäre es doch vielmehr im Sinne dieser Profession, wenn wir hochtalentierte und engagierte Spieler hätten die nach langer "Durststrecke" vielleicht auch wieder eine Rolle im europäischen und internationalen Fusball spielen würden?
 
Kurzum: mir wären tealentierte Menschen lieber und die Förderung derer Talente wichtiger, als gebildete aber untalentierte und deshalb trotzdem leider zur Erfolglosigkeit verdammte Mitmenschen.
 
Denn auch talentloses Bemühen ist meist erfolglos und erfolglose Bemühungen führen immer zu Frustration und Resignation.
 
Die Chance auf Erfolg (und auch der ist individuell definierbar) sollte jedem Menschen gegeben sein. Selbstbestimmt in der Entscheidung und selbstbestimmt, ob der notwendige Einsatz für die Erfolgschance auch erbracht werden möchte. Wenn wir den Menschen dann noch ein wenig Allgemeinbildung als Grundausstattung mitgeben können und sie dieses Angebot annehmen - fein!
 
Aus meiner Sicht geht nicht nur die Bildungsdiskussion am Wesentlich vorbei, sondern auch jede bisher gehörte Definition der vermeintlichen Prioritäten.
 
Am allermeisten geht für mich aber die Ausübung von Bildungsanstrengungen an allem vorbei, was sie erfolgreich machen könnte. Nämlich am Erkennen und Fördern von Talenten und - auch das ist eine Verpflichtung des "Bildungssystems" und jedes daran Teilnehmenden - Untalent von Talent zu trennen und - so brutal es klingt - dem Untalent den weiteren Zugang zu dieser jeweiligen (Aus)Bildung im Interesse der gesellschaftlichen Gemeinschaft und der Talentierten zu verwehren.
 
Es kann eben nicht jeder, auch wenn er es sich noch so sehr wünscht, Konzertpianist werden. Wer kein Talent hat hat die Grundvoraussetzung nicht mitgebracht. Und Anspruch auf eine Ausbildung zum Komzertpianisten hat prinzipiell nur der, der auch das Talent dazu hat. Ich gehöre zum Beispiel nicht dazu.
 
Da wäre es die Aufgabe der Ausbildner an z.B. den Konservatorien fest zu stellen, wer sich dafür eigent und wer nicht. Und es gilt die Augen nach autodidakten Persönlichkeiten offen zu halten, nach Ausnahmetalenten und diese ungeachtet ihrer (Vor)Bildung ebenso zu fördern wie jene, die ihren Weg zur (Aus)Bildungsstätte bereits alleine gefunden haben.
 
Das bringt uns zum nächsten wichtigen Thema im Zusammenahng mit der aktuellen Bildungsdiskussion: Intelligenz
 
Hilfreich ist die Begriffsdefinition, viel hilfreicher ist in diesem Fall jedoch die Bedeutung des Wortes. Da es weder eine einheitliche wissenschaftliche Definition für Intelligenz gibt, noch eine eindeutige Bewertungs- oder Messmöglichkeit. Desahlb ist man gut beraten sich auf die Bedeutung des Wortse selbst zu konzentrieren. Das hilft tatsächlich weiter!
 
Intelligenz: lat. "intellegere" - übersetzt: "inter"- "zwischen" und "legere" - "lesen, wählen".
 
Übersetzt könnte man also sagen: "zwsichen lesen" - zwischen den Zeilen lesen, Bedeutungen verstehen, Zusammenhänge verstehen - aktuell z.B.: sinnerfassendes Lesen, oder auch "zwischen wählen" zwischen (erkannten) Optionen wäheln.
 
Was wieder die Fähigkeit zu erkennen und zu evaluieren (gegen einander abwägen) impliziert. Also: Intelligenz.
 
Dass Intelligenz ursächlich mit Bildung im Zusammenhang stehen muss, ist für mich nicht erkennbar. Was es aber mit einem Bildungssystem zu tun haben sollte jedoch sehr wohl.
 
Denn es muss die vorrangigste Aufgabe eines Bildungswesens sein, Intelligenz zu erkennen und zu fördern! Gleiches gilt für Talent.
 
Derzeit scheint man sich auf die Förderung von Menschen mit Defiziten und Untalent zu konzentreiren und unendliche Anstrengungen unternhemen zu wollen, alle "zwangs zu Bildenden" durch Bildungsangebote zu boxen.
 
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Lesen, Schreiben, Rechnen gehört definitiv zur Grundausstattung. Wenn aber mein Fließenleger die Wuzel aus 3 x Pi nicht im Kopf berechnen kann, irritiert mich das aber auch nicht sonderlich und lässt mich auch nicht an seinem Talent und seiner Fähigkeit als Handwerker zweifeln.
 
Auch seine Englischkenntnise würde ich vor dem Auftragen des Fliesenklebers nicht abbprüfen wollen. Und wenn ich das täte, hätte ich volle vertrauen dass auch er ministeriles Englisch behrsscht und zwar schortly, without von delay.
 
Geringe Intelligenz ist jedoch keine Schande. Und dazu solltenw ir sie auch nicht machen. Nicht- oder weniger intelligenten Menschen bleibt leider heute immer noch das (auswendig)lernen. Und so kann es passieren, dass man "gebildeten" aber völlig unintelligenten Akademikern begegnet.  AUswendiglernen macht sie jedenfalls hochgebildet, die Bildung bleibt jedoch ob der mangelnden Intelligenz leider für den so "Gebildeten" ohne jede Anwendungsmöglichkeit. Und somit muss man sich fragen, wem man nun auf wessen Kosten was Gutes getan hat.
 
Ob nun Intelligenz vererbbar ist, oder nicht, weiss ich nicht. Ich bezweifle jedoch eine solche Möglichkeit jedenfalls dahingehend besteht, als auch das intelligenteste Pärchen nicht davor gefeit ist einen Trottel als Kind zu haben. Auch unintellligenten Pärchen können, wie uns die Geschichte gelehrt hat, hochintelligente Kinder geschenkt sein. 
Und: Wir alle kennen hochgebildete Trottel und unglaublich intelligente aber "ungebildete" Menschen.
Beide können jedoch gleichermaßen anständig und wertvolle Mitmenschen sein und viele sind ungeachtet ihres Bildungs- oder Intelligenzgrades unendlich sympathisch und liebenswert. (Was für mich im Übrigen als sehr wichtige menschliche Eigenschaft gilt.)
 
Ergo: (ohne Darwin ins Handwerk dilettieren zu wollen) es scheint keine Garantien oder vorhersagbare genetische Kombinationen beim natürlichen Vortpflanzungsakt zu geben, die es uns erlauben durch (z.B.) spezielle Stellungen beim Geschlechtsakt, oder durch einhalten anschließender Rituale die genetische Zusammensetzung unseres Erbgutes von Ei- udn Samenzelle beim zu zeugenden Nachkommen intelligenzsteigernd zu beeinflussen (Gott sei Dank!).
 
Und von techinscher genetischer "Programmierung" halte ich aus ethischen Gründen gar nichts.
 
In so fern braucht man also praktisch gesehen vor Theorien von Herrschaften wie Herrn Thilo Sarazin kaum Angst zu haben, denn so lange man genetisch der Natur nicht ins Handwerk pfuscht, werden weiterhin in allen Menschengruppen, "Rassen", Kulturen und Gesellschaftsschichten statistisch gleich viele Trotteln und Intelligenzler zur Welt kommen.
 
Die Aufgabe unserer Gesellschaft muss es doch sein Intelleigenz zu finden und zu erkennen. Geht man davon aus, dass es zwischen Superintelligentzlern und Volltrotteln eine gewisse Bandbreite gibt, dann sollte es uns eigentlich gelingen allen Menschen entsprechend ihrer Fähigkeiten (Aus)Bildungsmöglichketen anbieten zu können.
 
Ob diese Angebote angenommen werden, oder auch nicht, muss aber auch der freien Entscheidung jedes einzelnen überlassen bleiben.
 
Was ist sind also bitte "Bildungsferne" Gesellschaftsschichten?
Eigentlich eine ekelhafte Ausdrucksweise. Zu tiefst negativ wertende und vor allem abwertende Bezeichnungen für Menschen, die von anderen Menschen als "Minder(wertig)" betrachtet werden. Wäre "Bildungsfern" keine Negativwertung und würde man mit diesem Ausdruck Menschngruppen nicht ausgrenzen wollen, so bräuchte man auch keine Ambitionen hegen, "Bildungsfernen" nun mit "Sammelbussen" den Fussmarsch zur Bildungseinrichtung zu ersparen, den si bis jetzt offenbar aus eigenen Stücken gar nicht beschreiten wollten.
 
Bildungsfern ist nur der, der Bildungsangebote nicht annehmen will. Und wer nicht will, den sollte man nicht dazu zwingen, denn freier Wille (auch wenn er einem Falsch erscheint) ist zu repektieren.
 
Ich glaube - und davon bin ich überzeugt - dass wir in einem Land leben, in dem tatsächlich jeder der auch will zumindest weiss, oder einfach herausfinden kann, welches Angebot es wo gibt.
 
Ich bin auch davon überzeugt, dass unser Bildungssystem keinen Bildungswilligen zurückweist. Und ich bin auch davon überzeugt, dass unser gesellschaftliches und politisches System jedem, der ernsthaft BIldung in Anspruch nehmen möchte beim Ausräumen der möglicher Weise bestehenden persönlichen unwegbarkeiten behilflich ist.
 
Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es keinen Sinn macht telentlose Menschen in Bereichen zwangs (aus) zu bilden wenn klar erkennbar ist, dass eben das Telent nicht reicht. Und wenn der freie Wille dazu nicht besteht, umso weniger Handlungsbedarf der Gesellschaft kann ich erkennen.
 
Prinzipiell hat jeder Anspruch darauf das Angebot (und es besteht aureichend und in guter Qualität) wahrnehmen zu können.
 
Im Sinne von Solidarität, Demokratie und Anstand kann aber wohl kein Anspurch auf (Aus)Bildung bestehen, wenn man sich partout für den bestimmten Zweig nicht eignet.
 
Unsere Gesellschaft und Arbeitswelt klammert sich heute an "Papiere" und "Stempeln" als Sicherheit und Beweis (Nachweis) für potentielle Leistungserbringung.
 
Wir erkennen gar nicht mehr, dass das beste Zeugnis, der tollste Titel und akademischte Grad keinerlei Garantie dafür ist, wie fähig, intelligent oder engagiert eine Person ist.
 
Nicht unser Bildungssystem, sondern unsere Gesellschaft "züchtet akademische Hilfsarbeiter" heran. Unser BIldungssystem ist lediglich der "verlängerte Arm" der Gesellschaft.
 
Bildung kann man nachholen. Ausbildung kann man nachholen. Aber Talent und Intelligenz hat man, oder eben nicht.
 
Für letztere beiden EIgenschaften gibt es leider kein "Papierdl" als Nachweis. Und da wir in unserer Gesellschaft das wichtigste verloren und abgeschafft haben, was gesellschaftliches Zusammenleben benötigt, nämlich VERTRAUEN und dies ersetzten wollten durch "Garantien" sind wir da angelngt, wo wir heute sind: lieber eine gebildetes und "zertifiziertes" Untalent engagieren, als es mit einem Mitarbeiter zu probieren, der ausser seiner Persönlichkeit und seinem ENgagemngt und Talent (noch) nichts "nachweisen" kann.
 
Soviel zur Chancengleichheit. Chancengelichheit räumen Menschen anderen Mensche ein. Wir leben in einem System, dass sagt: Wenn Du nicht den Nachweis X oder Y von der (Hoch)Schule X oder Y hast, lassen wir Dich erst gar nicht zeigen was DU tatsächlich kannst!"
 
Und so kommen eben auch ein haufen Nieten an den Start, die es ohne "Hochschulpapierl" nicht einmal bis zur Türschwelle geschafft hätten.
 
Und das bringt mich zum Schlüssel des Problems: KEINE Ausbildung der Welt kann ein Beweis für Können, Intelligenz und Talent sein.  Bildung kann begleiten, verstärken und unterstützen. Bidlung kann Talent und Intelligenz aber neimals ersetzten oder kompensieren!
 
Mein Wunsch an alle, die sich dieses Themas annehmen: "Suchen, fördern und protegieren wir doch wieder Menschen mit Talent anstatt (Hoch)Schulzeugnisse als Grundlage für Chancen zu definieren!" Den Rest, das Fachwissen, kann nachgeholt und (an)gebildet werden.
 
So lange unsere Gesellschaft und die durch sie bestimmten Bildungssysteme aber nicht auf Telent und Intelligenz schauen, sondern gestreamlinete Ausgebildete erzeugen soll, brauchen wir über mehr oder weniger Investition ins System nicht nachdenken.
 
Warum? Weil das Resultat immer das gleiche wäre, siehe oben.
 
Und wenn man schon über Bildung spricht, dann würde ich mir zu aller erst wünschen, dass Ethik, Anstand und Benehmen zwingender bestandteil JEDER (Aus)Bildung sein muss.
 
Leider ist unethisches Verhalten (so fern es zu individuellem Reichtum und gesellschaftlich anerkannten Erfolg geführt hat) heute kein Grund mehr Menschen aus unseren gesellschaftlichen Kreisen auszuschließen.
 
Es existiert kein "Selbstreinigungsprozess" keine "Anstandshygiene" mehr. Wenn einer den anderen "bedakelt" und dadruch zum (ökonomischen) Erfolg kommt ist er heute der "klasse Kerl".
 
Früher wurde er aus dem Kreis derer, die mit einander Geschäfte machen ausgeschlossen, sein Ruf war ruiniert, sein ökonomisches Fortkommen jedenfalls gefährdet. Das schützte weitere Geschäftsleute vor "Bedakelungen".
 
Heute üben solche Menschen beinahe schon eine gewisse magische Anziehung aus und ihre kretinösen Charakterzüge werden mit ihrem ökonomischen Erfolg gerechtfertigt, oft sogar bewundert.
 
Zurück vom Ausflug in die Moral und Ethik in die Bildungs-Debatte:
Ein Österreich aus fleissigen, ehrlichen, anständigen, aufrechten, intelligenten und vor allem menschlichen Bürgern wäre mir ein erstrebenswerteres Ziel als 8 Millionen hochgebildete Literaturexperten.
 
Was es dazu braucht? Ebenso engagierte, intelligente und anständige "Ausbildner".Gleiche Notwendigkeit besteht für den administrativen Bereich der (Aus)Bildung.
 
Alles andere sollte eigentlich ganz ohne Volksbegehren und ideologisch geführten Diskussionen zustande kommen können. Und ob ich nun (systematisch) Fehler bei der (Aus)Bildung im Ganztagsschulmodell, oder aktuellem Modell mache, bringt das gleiche Resultat, einmal mit Nachmittagsbetreuung und einmal ohne.
 
Aber es ist sicherlich alles viel komplexer und komplizierter und vor allem globaler als ich mir das in meinem kleinen Köpfchen vorstellen kann und deshalb:  lassen wir doch weiter die echten Experten in Arbeitsgruppen werken und Politiker ihren Job machen, denn immerhin haben wir sie ja gewählt. Immerhin ist das ja ihr aller Job und immerhin sind sie ja die, die das Land führen und nicht wir. (Aus gutem Grund?)
 
Das wird schon alles seinen Grund und seine Richtigkeit haben, denn Spitzenpolitiker wird man bekanntlich ob der fachlichen und allgemeinen (Aus)BIldung - ich erinnere mich an "shortly, without von delay" - und nicht weil man sich in irgend einer Organisation profiliert hat, sondern aus echtem Talent und Wissen und ob der druch unser System entdeckten Intelligenz. So gesehen haben uns Politiker viel voraus, sind ein Vorbild und - sind wir froh, dass es sie gibt!
 
(Because: it is part of the Game, dass man sich fragt "wos woa mei Leistung" und ein individuell brauchbarer Gesetzestext lediglich EUR 100.000,- in Brüssel kostet, wie man dank Herrn Ernst S. erfahren durfte.)
 

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