Hyper Medium Interent - Super Medium TV?

19.09.2011 22:58:00 (Kommentare: 0)

Wenn der Fernseher zum TV Gerät wird und TV nicht mehr Fernsehen ist.

Helmut Thoma
                                                            (Helmut Thoma: "Man muss die Kunden hintragen!" click to paly!)

ATMEDIA - im übrigen die meiner Meinung nach aktuell beste Brancheninformation - weiss vom "Hyper Medium Internet" und vom "Super Medium TV" zu berichten.

Die dem Artikel zugrunde liegende Studie wird orndnungsgemäß mitverlinkt: "Die Zukunft des Fernsehens"
(ATMEDIA - am puls der Zeit und das EINZIGE Fachmagazin dass - zu Recht - auf gedrucktes verzichtet - BRAVO!)


Ich erlaube mir auf die Studie zu replizieren:


1) Hyper ist immer noch "supriger" als Super - wie wir von unseren jugendlichen Kollegen wissen. Ergo haben wir es mit dem Hypermedium Internet und dem Supermedium TV zu tun.
Dieser Namensgebung zu Folge hat Internet das TV in seinem Stellenwert bereits abgelöst. Aber sicherlich nicht nur der Namensgebung wegen.

2) Beim aufmerksamen Lesen der Studie erkennt man, dass eine grundlegende Definition des Begriffes "Fernsehen" nicht vorgenommen wird. Die Ausführungen und Erkenntnisse lassen jedoch den Schluss zu, dass die Autoren der Studie unter "Fernsehen" alles verstehen, was auf einem TV Schirm vom Endverbraucher (in Form von Bewegtbild) abgerufen, respektive konsumiert wird und nicht das, was man bisher darunter verstand: Broadcast Programm.

AD 2) So gesehen hatte Bill Gates mit seiner These TV sei dem Tod geweiht doch Recht und die Studie bestätigt dies auch.
TV - als Fernsehen, wie wir es heute alle verstehen wollen: Braodcast, zusammengestellte Bewegtbildinhalte vom "Gatekeeper" Sender angeboten.

In der Studie ist zu erfahren, dass Fernsehen - wie wir es heute zu kennen vermeinen - tatsächlich beendet ist. TV APPs sind die Zukunft.

Das ist in so fern FALSCH, da sie bereits Gegenwart sind! Zu sehen auf den Webseiten der diversen TV Hardware und Boxen Hersteller, oder bereits am eigenen TV Gerät (wenn man einer der 316.000 Österreicher ist, die letztes Jahr ein solches Gerät gekauft haben, oder einer der 3,5 Millionen deutschen Käufer aus 2010)

3) Was ist ein TV APP?
Das einizg wirklich geniale an der Erfindung "APP" ist, dass es sich um die erste Bedienoberfläche handelt, die es uns erlaubt Inhalte, die in einer APP-Oberfläche bereit gestellt werden OHNE Tastatur, also nur mit Cursor (Mouse) oder dem Finger zu bedienen.

4) Fernsheen ist beits interaktiver als man es (als Werbetreibender oder "Programmanbierter") wahrhaben möchte. Werbeblock = Zappadui! Glauben Sie nicht?

5) Bisher konnte Fernsehnutzung nur "erhoben" werden, respektive "hatschert" gemessen - Stichwort TELETEST. "Hatschert", deshalb, weil man ausgwählte Haushalte hierfür heranziehen muss und auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen muss. IP-basierende Medienangebote werden schlicht weg zu 100% gemessen. Das digitale und rückkanaltaugliche TV ist da schon ein "Hundling". Da wird in Zukunft alles GEMESSEN wann, was, wielange um-, ein-, oder ausgschalten oder neuerdings auch angeklickt wird.

Diese Entwicklungen (Hybrid TV, Hbb TV & Co) haben Implikationen an die die Fernsehmacher bisher vielleicht nicht gedacht hatten: ab sofort sind wir messbar!

"Hallo Internet TKP?"

Es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn Kablenetzbetreiber wie UPC bei ihren Digitalkunden solche Messungen schon längst durchführen würden.

Ein Schelm wer denkt, es wäre mehr als nur ein simples "Service" wenn auf dem eigenen Flachschirm über die UPC Box nach längerer Zeit des "Nicht-Zappens" auf einmal eine Einblendung auftaucht mit der Aufforderung die "OK" Taste auf der Fernbedienung zu drücken, ansonsten die Box (und der Flatscreen gleich mit) in den "Standby Modus" geschalten würden.

Da ist es aus mit dem gesunden Programmschlaf!

Dass Fernseh-Programmangebote immer häufiger als "Berieselungs-Nebenher-Klang-Kulissen-Bild" in Verwendung sind (laut Studie machen das 22% der Nutzer) scheint der Euphorie hinsichtlich der vermeintlich steigenden Fernsehnutzung keinen Abbruch zu tun.


Artikel Empfehlungen:

Die Auswirkungen: Internet am TV für die werbetreibende Wirtschaft
Die Auswirkungen: Internet am TV für die Medienanbieter
Dagegen ist das iPad "Pipifax"


Man kann es gar nicht oft genug repetieren:


Na dann: Hurra die Gams!

Mit dem eigenen TV-APP wird also jeder der will zum Programmanbieter. Die Kosten? Überschaubar. APP-Programmierung inkl. Contentproduktion für 12 Monate bewegen sich da im Bereich der Herstellungskosten von 3 guten TV Spots. Die Kosten für die Schaltung dieser Spots können Sie Sich im TV-APP Geschäft nun sparen, oder in die eigenen Inhalte investieren.

Üben Sie doch schon mal auf YouTube, Vimeo & Co. Dann haben sie 2015 mehr Videoinhalte für Ihr TV APP als jeder andere Mitberwerber!

Ad "Social TV": Social Media Plattformen sind im Übrigen bereits heute DIE "Programmpromotion Kanäle".

Und damit hat z-punkt völlig recht: "In Zukunft ist TV nur noch eine APP!"
z-punkt meint 2020 - ich sage ab 2015 wird man das schon behaupten können.

Damit Sie heute schon bequem Internet-TV-Inhalte auf Ihrem TV Schrim, PC oder Tablet verwenden können, haben wir seit zwei Wochen unseren iTV-Program Guide online!

Klingt das nicht alles sehr spannend? Lassen Sie uns doch darüber plaudern und wie immer: Sie haben den Kaffee, wir bringen den Kuchen!

(Autor: Roland Ernst Nikitsch)
 

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