Kochen, Essen, Internet - Die Fakten

01.09.2011 15:02:00 (Kommentare: 0)

Die Themen "Essen und Kochen" bieten im Internet noch viel Raum um mit Content Marketing erfolgreich zu sein.

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Seit mehr als zwei Jahren beschäftigen wir uns mit den Themen "Lebensmittel" und "Kochen" im Internet und Social Media. Und wie man das eben so macht, sondiert man einmal gründlich den Markt.

Das Resultat unserer Analyse des Konsumentenmarktes haben wir in der oben eingefügten Video-Präsentation zusammengefasst.

Kurz gesagt: In einem Land, in dem bei der Abfrage der Lebensinhalte "gut essen & trnken" noch weit vor der "Absicherung von Lebensrisiken" - man staune - auch noch vor "gutem Sex" in der Prioritätenliste ganz oben steht, kann man also guten Gewissens davon ausgehen, dass man mit einem Content Marketing Konzept zu diesem Thema durchaus "Playboysche" Dimensionen erreichen kann.


Die Idee, das Konzept:

Das Thema "Kochen" ist zweifellos ein Megatrend der aktuellen Dekade. Weltweit werden bereits mehr Kochbücher als Bibeln verkauft. Und das will wohl in Zeiten der Orientierungssuche etwas bedeuten.

Der immer stärker werdende Trend zu regionalen Lebensmitteln, sei es aus Klimaschutz-, Geschmacks- oder Qualitätsgründen ist unübersehbar.

Es ist in den letzten Jahrzehnten enorm viel Wissen rund um Lebensmittel und selber kochen verloren gegangen. Unsere Omis weilen meist nicht mehr unter uns und unsere Muttis stammen aus einer Generation, die Emanzipation bereits in der Küche hat stattfinden lassen. EIne Generation, die sich an der unserer Großeltern "gerieben" hatte und schon aus Prinzip alles ablehnte, was diese Generation vor ihr tat.

"Freie Bahn mit Marzipan" - hieß es in den 70er Jahren für Convenience Produkte und freien Sex. Heute - siehe Studie - hat das Marzipan den Stellenwert des Sex wohl abgelöst. Und wenn wir in wirtschaftlich unsicheren Zeiten auf unsere Vorsorge pfeifen und lieber kulinarischen Erlebnissen fröhnen, dann sind wir in einer völlig neuen Dimension des Lifestyle angekommen.

Cocooning - das Schlagwort der 90er des letzten Jahrhunderts. Wahrscheinlich hat dieser Trend die Basis für unser heute so großes Verlangen nach gemeinschaftlichem Kochen und dem Erlebnis "Kochen" gelegt. Vielleicht aber auch das Überangebot an Gastronomie und der Warendruck in den Supermärkten. Wer weiss.

Do it yourself - heisst es heute in den Küchen Österreichs, ja und bereits in allen Küchen Europas. Die "klassischen" Medien haben diesen Trend erkannt und verwöhnen uns im TV mit Kochshows und Promi-Koch-Shows, die uns zeigen, was unsere Stars hinter dem Herd zustande bringen (oder nicht). Chef Köche, die uns zeigen, wie man mit einem Bunsenbrenner und einer Satelittenschüssel ein 5-Hauben Gericht vor einer Scheune mit den frischen Zutaten vom Feld zaubern kann (Jamie Oliver) - denn auf die frischen Zutaten kommt es ja an bei den Hauben und Mützen.

Und letztlich die neuen kombinierten Koch- und Datingshows, die uns suggerieren, dass wer gut kocht, die Frau bekommt.

Arm dran nur der (die), die's noch nicht kann - das mit dem Kochen. Denn da bleibt man - wie man heute erfährt - SIngle (auf ewig?). 

Diese Koch-Unterhaltungssendungen sind auch als Unterhaltungssendungen gedacht. Nachkochen ist nicht und wie es genau geht, sieht man auch nicht in den bewegten Bildern.

Die Internet-Ableger der Printmedien verwöhnen uns da hingegen mit ihren "Text-Bild Kocheckerln". Derweilen mehr Text als Bild, aber wenigstens was. Eine Anleitung zum lesen, ausdrucken und in die Küche mitnehmen.

Beim "Blanchieren" stellt es dann aber schon mal den ein oder anderen gänzlich auf. Blanchieren? Google muss her. Und: Resultat: Textbeschreibung. Voll Suppa!

Was liegt also näher, dachten wir uns, einen der größten Interneterfolge in den USA mal auf unser Thema umzulegen. How-to Plattformen boomen regelrecht in den USA. Kein Wunder. Ist ja naheliegend.

Wir entwickelten also ein Videoformat (Full HD versteht sich) das völlig unabhängig des Wissens- und Könnenstandes eines Nutzers ein ganzes Rezept in 5 Clips á maximal 3,5 Minuten abbildet. Egal wie "weit" man kulinarisch bereits vorgebildet ist, man steigt da ein, wo man sich auskennt, bei dem Clip, der einem genau die Lösung zeigt, die man sucht.  

Jetzt fehlte noch die Text-Bild Anleitung zum Ausdrucken und in die Küche mitnehmen (für die fünf bis sechs Menschen, die noch kein iPad in der Küche haben ;-). Und eine EInkaufsliste dazu.

Damit auch die Weinempfehlung nicht zu kurz kommt, dachten wir uns, wir lassen mal die Österreichischen Vinzer ihre Weine in Videos vorstellen und beschreiben und schwupps - hatten wir auch schon ein Full HD Getränketipp Video beim Rezept. 

Waren- und Gerätekunde fehlte noch. Vom was brauch ich in der Küche und wie bediene ich das bis hin zu was ist ein Tafelspitz, wie schneide ich den, woran erkenne ich beim Einkauf dass der Fisch tatsächlich frisch ist und wie kann ich den schneiden (filetieren wie der Paul aus der Bocuse sagt).

Hier waren sie: unsere Waren- und Gerätekunde Videos.

Da fehlte doch noch was, oder? Es war da irgendwann von regionalen und frischen Lebensmitteln die Rede.

Also musste ein Bezugsquellenverzeichnis her in dem ich vom Biobauern der ab Hof verkauft bis zum Standler am Naschmarkt alles in meiner Nähe finde, was ich gerade für mein Videorezept brauche.

Und einen Platz, ein Magazin, in dem man von tollen Sachen wie dem Mostschwein (das es im übrigen nicht nur im Schwarzwald gibt, sondern auch bei uns) bis zur frischen Forelle aus der Hagenbachklamm erfährt. Und davon "erfahren", ist in diesem Falle nicht genug, man will ja auch wissen, wo man das bekommt, wie es aussieht und was es kostet - Daraus entstand unser Genuss-Almanach - wenn man so will: die "Gelben Seiten" der Österreichischen Spezialitäten. Umgesetzt nach dem "Car4You" Modell, das wir bereits 1999 für den EUROTAX Verlag aufgebaut und umgesetzt hatten.

Was fehlte jetzt noch? Jawoll: eine Bedienoberfläche die das ganze bequem und übersichtlich bedienen lässt und vor allem in einen sinnvollen Kontext bringt. Usability stand bei der Entwicklung im Vordergrund wie auch die Überlegung: Der Nutzer soll nicht zum Content müssen, der Content kommt zum Nutzer. ALso ein Deviceunabhängiges System mit allen Social Media Schnicki Schnacki der dafür sinnvoll ist.

EIn bisserl "Gutscheinmarketing" dazu - fiel uns dann so zwischenurch ein - und: "ich habe fertig!" 

Neugierig geworden? hier mal ein paar Piloten auf YouTube: http://www.youtube.com/CitroneCC 

Und was das alles nun mit Content Marketing und vielleicht auch mit Ihnen zu tun haben kann?

Vielleicht haben Sie ja Lust den einen oder anderen Liebesfilm ans Essen auf Ihrer Seite zu integrieren? Vielleicht aber auch dem Nutzer dieses Kulinarische Vergnügen zu widmen? Vielleicht aber auch, nur dann für den interessierten Nutzer da zu sein, wenn er gerade eine Lösung sucht, sie findet und ein wunderschönes Erlebnis generiert?

Vielleicht wollen Sie aber auch einfach nur mehr über Content Marketing und Social Media wisssen, und was man damit in Ihrem speziellen Fall so alles anstellen könnte? Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf ein Kennenlernen und ein gutes Gespräch!

und wie immer: Sie haben den Kaffee, wir bringen den Kuchen! 

(Autor: Roland Ernst Nikitsch)

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